Udo Waldhoff

Udo Waldhoff

Unter tatkräftiger Federführung des Hauptmanns Franz-Josef Bannenberg der Westkompanie und der Mithilfe „seines“ Oberst Hans Norbert Keuter wurde der historisch bedeutsame Eichborn incl. der Mariengrotte grundlegend gesäubert.
Mit dem Hochdruckreiniger wurden die Natursteine von Moos befreit, der Weg sauber geharkt, die Wildkräuter gemäht und das Herbstlaub entfernt.
Jetzt lädt der Eichborn bei frischem Grün wieder zum verweilen ein.
Dafür bedanken sich die „Buker“ ganz herzlich!!

Donnerstag, 16 April 2020 15:23

Markuskreuz am Hillgenpöstken

Das Markuskreuz an der Dorfstraße erstrahlt in neuen Glanz. Auf Initiative des Ortsheimatpflegers Udo Waldhoff wurde es jetzt von der Denkmalbehörde restauriert. Darüber freuen sich die Buker Bürgerinnen und Bürger und sagen DANKE !!

Der frühere Ortsheimatpfleger Heinrich Bölte berichtete in dem Buch: Bildstöcke, Wegekreuze und Denkmäler über dessen Historie.

Das Markuskreuz steht an der Dorfstraße - oben am Berg - wo der Feldweg vom Rühenfeld und Flachenfeld einmündet. Es steht im Schatten einer mächtigen Buche, die zu Napoleons Zeiten gepflanzt wurde Das gußeiserne Kreuz mit filigraner Verzierung mißt 1,50 x 0,60m, der Korpus ist 40 cm hoch. Das Kreuz ruht auf einem Sandsteinpostament 0,50 x 0.46 m und ist 0,60 m hoch. Dieser Werkstein ist mit Sandbruchstein untermauert. Dieser Bildstock, so in der Chronik benannt, wurde um die Mitte des 16. Jahrhunderts zum Dank an eine überstandene Epidemie errichtet ,hatte aber einen anderen Standort.Der heutige Standort an der Dorfstraße, (alte B 64) Abzweigung des Weges zur Feldflur, heißt im Volksmund „Hillgenpöstken“. Das hier stehende Kreuz wurde im Jahre 1924 neu errichtet. 1981 haben einige Schützenbrüder der Westkompanie eine Grundinstandsetzung durchgeführt. Neben der Restaurierung der Kreuzstation wurden vor dem Kreuz Platten verlegt, ein Blumenbeet angelegt und eine Bank aufgestellt. Pastor Josef Dalkmann hat dann die Station im Rahmen der Bittprozession, die alle drei Jahre zum Hillgenpöstken geht, neu eingesegnet.Im unteren Werkstein steht eingemeißelt „Hillgenpöstken „

Im Sockelstein:

                           „O Schmerzens Mutter -

                            Bitte für uns in der -

                            letzten Stunde.“

In der Muschel steht: „Heiliger Markus bitte für uns“.

 
Samstag, 11 April 2020 08:40

Es gibt auch noch Vereinsnachrichten

  1. Generalversammlung des RGZV Buke und Umgebung

 Die diesjährige Generalversammlung, noch vor Ausbruch der Corona-Pandemie, wurde wieder von zahlreichen Mitgliedern besucht. Der Vorsitzende Konrad Dommes hielt zunächst einen kurzen Rückblick über die Vereinsaktivitäten im vergangen Zuchtjahr. So wurden in den monatlichen Versammlungen verschiedene Themen rund um die Rassegeflügelzucht behandelt. Auch fand wieder eine Studienfahrt statt, und zwar zum Zoo nach Hannover. Die Buker Züchter nahmen an verschiedenen Ausstellungen teil und erzielten dabei sehr gute Ergebnisse. Höhepunkt war natürlich die Rassegeflügelausstellung im Saal Bendfeld. Hier zeigten die heimischen Züchter ihre besten Tiere. Der Verein hat 56 Mitglieder, davon 4 Jugendliche.

Auch in 2020 wird es wieder regelmäßige Züchterschulungen geben. Geplant ist ein Tagesausflug zum Tierpark Olderdissen in Bielefeld, sowie eine gemeinsame Wanderung. Die Geflügelausstellung findet am 14. und 15. November 2020 in Buke statt.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden folgende Vorstandsmitglieder jeweils einstimmig in ihrem Amt bestätigt:

  1. Schriftführer: Frank Köhler
  2. Vorsitzender: Michael Bendfeld
  3. Kassierer: Anton Kanne

Kreisverbandsvorsitzender Klaus Dornieden verlieh anschließend die „Silberne Bundesnadel“ des Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter an fünf besonders verdiente und langjährige Vereinsmitglieder.

 Foto von links: Michael Bendfeld, Frank Köhler, Klaus Dornieden, Johannes Sendermann, Heinrich Bußmann, Werner Drewes, Frank Striewe und Konrad Dommes

 Während am 8. Mai 1945 in Deutschland die bedingungslose Kapitulation erfolgte, endete mit dem Einmarsch der Amerikaner am 4. April 1945 für die Menschen in unserer Region der 2. Weltkrieg. Amerikanische Einheiten auf dem Weg von der Rhein-Überquerung bis zur Elbe erreichten an diesem besagten Tag das Eggegebirge. Während es nach den Überlieferungen der Ortschronisten in Schwaney und anderen Orten noch Widerstand gab, zeugten weiße Bettlaken, die aus den Fenstern der Buker Bürger hingen, für ein friedliches Signal. Von Westen kommend, hatten sich US-Einheiten der 83. Inf. Division dem Ort Buke genähert und sofort Kontrolle übernommen. Während der Amerikaner in der Gastwirtschaft Bendfeld zu Buke sein Meldebüro einrichtete, wurde, unmittelbar zuvor, vor dem Hause Potthast noch ein deutscher Soldat erschossen. Von Januar bis März 1945 hatte es fast täglich Fliegeralarm gegeben und so wurde in ungewisser Erwartung, wie es wohl weitergeht, am 1. April 1945 der Schulunterricht gänzlich eingestellt. Grollender Geschützdonner Ende März und Anfang April 1945 störte den österlichen Frieden und hinter vorgehaltener Hand war vom nahen Einzug der Amerikaner die Rede. Man hoffe, dass die in den Dörfern noch einquartierten SS-Einheiten weiter zogen, damit es zu keinem Widerstand und sinnlosen Kämpfen mehr kam. Und so kam es auch. Kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner, zogen die SS-Einheiten über den Eggegebirgskamm weiter.

Langsam, aber sicher, kehrte wieder Ruhe im Ort Buke ein, denn die Menschen hatten einen furchtbaren Krieg erlebt, der von September 1939 bis Mai 1945 Millionen Menschen den Tod brachte.

Auf einen Flugblatt wurden alle Ortschaften auch die Buker Bürgerinnen und Bürger informiert, wie sie sich beim Einmarsch der amerikanischen Truppen zu verhalten hatten. (siehe oben)

Zur Zeit haben wir auf der ganzen Welt eine Corona Epidemie. Viele Todesfälle sind zu beklagen - und viele Schutzmaßnamen sind erforderlich geworden. Auch in der Buker Gemeindechronik wurde geblättert und aus dem Jahr 1845 wurde nieder geschrieben, dass in Buke die Typhus-Epidemie unter den Einwohnern ausgebrochen sei. In der übertragenen Chronik lesen wir: " ................im Monat März brach unter den Einwohnern eine bösartige Krankheit unter den Namen Typhus Epidemie aus, welche erst im September ganz endete und haben hier von 318 Personen gelitten, jedoch, Gott sei Dank nur 20 Personen gestorben sind.............." Hoffen wir, dass die derzeitigen Corona - Krise auch gemeistert wird. Den Dank gilt allen, die dazu beitragen  damit dieses auch zum Erfolg führt.

Der 1. Vorsitzende Udo Waldhoff hielt hierzu die Laudatio: „Was Heinrich Bußmann an ehrenamtlicher Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten für unsere Dorfgemeinschaft geleistet hat, ist vorbildlich für Jung und Alt. Vieles davon geschah im Stillen, immer war sein Tun uneigennützig", so der erste Vorsitzende. Heinrich Bußmann war fast 25 Jahre Mitglied des Buker Kirchenvorstandes und hat bei der Renovierung der Kirche und des Pfarrheims mitgewirkt und sein großes technisches Verständnis mit eingebracht. Seit Jahrzehnten können sich die Buker Kirchengemeinde, die Schule und der Kindergarten darauf verlassen, dass Heinrich Bußmann rechtzeitig zu Beginn der Adventszeit Christbäume anliefert. Alle Buker Grundschüler und die Kindergartenkinder kennen Heinrich Bußmann. E hat immer Zeit für die Kinder, um ihnen die Tier- und Pflanzenwelt näher zu bringen. In besonderer Erinnerung ist auch seine natürliche und unverwechselbare Art als Mitwirkender der Buker Heimatbühne. Dort hat er die Herzen vieler Zuschauer gewonnen.

Fotounterschrift (von links)

Manuela Runte, 2. Vorsitzende

Heinrich Bußmann

Marie-Theres Bußmann

Udo Waldhoff, 1. Vorsitzender

Donnerstag, 13 Februar 2020 09:52

Am Reelsberg in Buke viele Bäume gefällt.

Nach Kyrill, Frederike und zwei extrem trockenen Jahren erkennt man unseren wunderschönen Eggewald kaum wieder.
In den letzten Tagen und Wochen haben Forstarbeiter mit schweren Gerät (Harwester) die abgestorbenen Fichten, verursacht durch den Borkenkäfer aufgrund der extremen Trockenheit der letzten beiden Jahre, großflächig abgeholzt. Demzufolge sind z.Zt. viele Waldwanderwege in unserer Egge nicht begehbar, worauf Verbotsschilder hinweisen und verständlicherweise geachtet werden muss. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die extremen Wetterbedingungen ein Ende nehmen und sich der Wald, auch durch Neuanpflanzungen und Naturverjüngung, wieder erholen kann.
Aber Sturmtief „Sabine“ ließ die Hoffnung schon wieder ein wenig schwinden. Die Hoffnung stirbt aber letztendlich zuletzt.

Montag, 03 Februar 2020 15:31

Vor 80 Jahren in Buke

Am Sonntag, 12. Januar um 16.00 Uhr trafen sich wiederum neunzehn leidenschaftliche Buker Skatfreunde der Bruderschaft im Pfarrheim.

Martin Rüther, Franz-Josef Bannenberg und Johannes Bölte hatten das Preisskatturnier bestens organisiert und vorbereitet. Begleitet und unterstützt wurde das Turnier von Oberst Hans Norbert Keuter und dem 1. Brudermeister Udo Waldhoff. Den 1. Platz des Turniers belegte Schützenbruder Oskar Schneider mit 903 Punkten, gefolgt von Winfried Dommes mit 807 Punkten und den 3. Platz belegte Franz-Josef Bannenberg mit 752 Punkten. Insgesamt wurden drei Runden gespielt. An dem Turnier konnten nur Vereinsmitglieder, oder aber gute Freunde und Gönner der Bruderschaft teilnehmen. Bei Bockwurst mit Brot und kühlen Getränken ließ man den Tag bei guten Gesprächen und lockeren, wertungsfreien Skat-und Doppelkopfrunden ausklingen.

 Auf dem Gruppenbild: Die Teilnehmer des Skatturniers mit den Erstplatzierten.

 Fotos: Martin Bölte

 

Dienstag, 07 Januar 2020 17:54

Sternsinger in Buke

45 Jungen und Mädchen in zehn Gruppen sind am Wochenende nach dem Segen durch die Leiterin von Wort-Gottes-Feiern, Michaela Bendfeld, als Sternsinger durch das Eggedorf Buke gezogen. Begleitet wurden sie von Firmbewerbern dieses Jahres. Sie brachten den Segen in die Häuser und wünschten Gottes Segen zum neuen Jahr. Auf Wunsch schrieben sie nach altem Brauch den Segensspruch an die Haustür. 20*C+M+B+20 (Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus. In diesem Jahr stand die Sternsinger Aktion unter dem Motto:  FRIEDEN! Im Libanon und weltweit.  Und so sammelten die Sternsinger in ihren Sammelbüchsen die Summe von 2.824,00 Euro

Foto: Hans-Josef Lübbemeier

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