Samstag, 26 September 2020 15:31

Historische Motive und Vereinsbilder aus Altenbeken und Buke

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Ortsheimatpfleger präsentieren Jahreskalender für 2021

 Die Heimatpfleger aus Altenbeken und Buke Rudolf Koch und Udo Waldhoff geben auch für das kommende Jahr einen Heimatkalender heraus.

Für Altenbeken ist es das 17. Exemplar und für Buke das sechste. Der Altenbekener Ortsheimatpfleger Rudolf Koch hat in seinem Kalender Wegekreuze, die in längst vergangener Zeit in der Gemeinde errichtet wurden, dargestellt. Sie geben Zeugnis ab von der Frömmigkeit und Gottverbundenheit der Vorfahren. Das älteste Kreuz, was man bewundern kann, steht am Hüttenberg, es wurde vor 250 Jahren errichtet. Die meisten Kreuze in Altenbeken werden zur Zeit noch von 85-jährigen Rudolf Koch selbst gepflegt.

Der Heimatpfleger von Buke, Udo Waldhoff, hat aus dem reichhaltigen Archiv von Ortschronist Hans Norbert Keuter, dessen Bilder überwiegend von ehemaligen Fotographen Josef Leniger stammen sowie von Buker Familien, zusammengestellt. Die Bilder zeigen u.a. Vereinsaktivitäten und Dorfansichten aus früherer Zeit, die Motive sind jeweils an die Jahreszeit angepasst.

Eine Aufnahme zeigt die Buker Husaren bei einem Treffen mit Dr. Rainer Barzel dem ehemaligen Bundestagspräsidenten vor dem Paderborner Rathaus in den 80er Jahren. „Viele freuen sich, wenn sie auf einem alten Bild, Familienangehörige wiedererkennen“, so Waldhoff.

Die Nachfrage nach den Jahreskalendern ist dementsprechend hoch. Unter den Käufern seien außerdem viele Sammler, die die Kalender seit vielen Jahren aufbewahren,.

Die Historischen Kalender sind bei den Heimatpflegern, in der Buchhandlung Kuhfuß in Altenbeken und bei Goeken backen im Combi-Markt Buke für 12,50 EUR zu erwerben. Der Erlös aus dem Verkauf beider Kalender ist wie immer für heimatliche Aufgaben und Projekte bestimmt.

Fotozeile: Udo Waldhoff (links) und Rudi Koch mit ihren selbst gestalteten Kalendern. Im Hintergrund ein Wegekreuz, das ebenfalls Motiv im Kalender ist. Aufgestellt wurde es im Jahr 1920 von einem Bauern, nachdem seine drei Söhne unversehrt aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt waren.

Foto: Ruth Koch

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