Sonntag, 04 Oktober 2020 18:28

Ein Fest für Gottes Schöpfung in Buke

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Am 1. Sonntag im Oktober zelebrierte Pastor Bernhard Henneke in der Buker Pfarrkirche St. Dionysius eindrucksvoll die Heilige Messe zum Erntedankfest.
U.a. sagte er: „Uns Menschen ist die Schöpfung von Gott anvertraut, damit wir sie behüten und bewahren.
Jeder von uns ist dazu aufgerufen, mit den Ressourcen der Erde sorgsam und nachhaltig umzugehen.
Als Menschen sind wir Teil von Gottes Schöpfung“.
Am Ende des Gottesdienstes wurde im Rahmen des Erntedankfestes die Aktion Minibrot angeboten. Die Minibrote wurden gegen eine Spende der Messteilnehmer sehr gut angenommen.
Der Erlös geht an das Projekt:
„Wir reden nicht nur, wir helfen!“
Ursprung und Bedeutung des Erntedankfestes.
Schon in vorchristlicher Zeit wurden in den verschiedenen Religionen und Kulturen Opfer- und Erntefeste gefeiert. Die Menschen waren sich dessen bewusst, dass eine gute Ernte nicht allein in ihrer Hand lag und würdigten dementsprechend die Schöpfung und die Natur.
Noch bis in die frühe Neuzeit war der größte Teil der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig und musste für das tägliche Brot hart arbeiten. Die Menschen wussten, dass eine reiche Ernte, die sie über den Winter bringen würde, nicht selbstverständlich war und sie als Teil von Gottes Schöpfung verantwortungsbewusst mit ihr umgehen mussten.
Mit den Erntedankfeiern brachten die Menschen nicht nur die Freude über die eingefahrene Ernte, sondern auch den Dank über Gottes Fürsorge zum Ausdruck.
Mit der Industrialisierung hat der ursprüngliche Sinn des Erntedankfestes an Bedeutung verloren. Viele Obst- und Gemüsesorten sind durch den weltweiten Handel das ganze Jahr über verfügbar.
In den letzten Jahrzehnten und besonders in den zurückliegenden Monaten hat dennoch weltweit ein Umdenken stattgefunden.
Das Umweltbewusstsein vieler Menschen ist gestiegen und Themen wie Klimawandel, Globalisierung, Umweltverschmutzung, Massentierhaltung, Raubbau an den überlebenswichtigen Ressourcen dieser Erde, Verschwendung von Lebensmitteln und gleichzeitige Hungersnöte spielen eine immer größere Rolle.
„Jeder von uns ist zum Erhalt der Schöpfung aufgerufen, damit unsere Nachkommen auch noch eine lebens- und liebenswerte Erde vorfinden!“

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