Heimatpflege

Heimatpflege

In der Sonntagszeitung "Paderborn am Sonntag" berichtet Sonja Möller über die aufwendige Sanierung der Museumslok. Diese trägt derzeit eine weiße Lackierung, die als Grundierung für den späteren Decklack dient. Warum die Grundierung notwendig war und wie es mit den aufwendigen Restaurierungsarbeiten weitergeht, lesen Sie in der Ausgabe der Kalenderwoche 22 unter dem folgenden Link zur Paderborn am Sonntag: Zur aktuellen Ausgabe der Paderborn Am Sonntag

Koch MöllersBürgermeister Matthias Möllers und Ortsheimatpfleger Rudolf Koch mit einem Original-Kesseldruckmanometer (Fotos: Jörn Hannemann)


Auch das Westfalen-Blatt begleitete die aktuellen Arbeiten an der Museumslokomotive und sprach dazu mit der Restauratorin Dorothee Brück, dem Altenbekener Bürgermeister Matthias Möllers und dem ehemaligen Lokomotivführer Rudolf Koch. Der Videobeitrag kann direkt unter dem Artikel oder über folgenden Link von Youtube abgerufen werden: Direkt zum YouTube-Video

 

 

Der Heimatfreund Winfried Marx hat einige sehenswerte Eindrücke der vier Jahreszeiten in Altenbeken fotografisch festgehalten und als Fotoschau veröffentlicht. Folgen Sie dem Heimatfreund vom Kalkofen mit Aussicht auf das winterliche Altenbeken, über den Heuweg mit Blick nach Paderborn, bis hin zur herbstlichen Idylle in den Gründen. Das Video finden Sie unter diesem Artikel und direkt auf YouTube.

Im Rahmen eines Beitrags für die Lokalzeit OWL hat ein WDR-Fernsehteam der Diplom-Restauratorin Dorothee Brück bei ihren Arbeiten an der Museumslok über die Schulter geschaut. Auch der Altenbekener Ortsheimatpfleger Rudolf Koch wurde interviewt. Einen schönen Einblick in die aufwendige Restaurierung der Museumslokomotive bietet der Bericht in der WDR-Mediathek.

Hier geht es direkt zum Video

Donnerstag, 18 Dezember 2014 00:00

Historie von Schwaney

Schwaney kann auf eine mehr als 1000jährige Geschichte zurückblicken. Erstmalige Erwähnung fand der Ort unter der Bezeichnung "Ecwardeshusen" im Corveyer Samtregister um das Jahr 970. Anfang des 14. Jahrhunderts befanden sich nachweislich 10 kleine Siedlungen auf der Schwaneyer Gemarkung, die sich zum Schutz vor Überfällen zusammenschlossen. Der Paderborner Bischof Balduin sprach im Jahre 1344 von Suanecghe, aus dieser Bezeichnung entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name Schwaney. Die Herkunft des Ortsnamens Suanecghe konnte bis heute nicht endgültig geklärt werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Bezeichnung aus zwei Begriffen aus der mitteldeutschen Sprache zusammensetzt. Er lässt sich wie folgt übersetzen: "Wasserloch am Bergrücken".

Gerade das Jahr 1344 war für Schwaney von großer Bedeutung. So erhielt der Ort das Stadtrecht und der Bischof ließ am östlichen Dorfausgang ein Wasserschloss bauen. Schon damals befand sich um die damals junge Stadt ein Wehrgürtel aus Mauer , Wall und Graben. Auch stammt aus dieser Zeit noch das Recht auf Deputatholz, so dass auch heute noch viele Schwaneyer ihr Holz aus dem Egge-Wald bekommen.

Schwaney verlor relativ schnell wieder Schloss und Stadtrechte. Bereits im Jahre 1409 wurde Schwaney wieder als Dorf bezeichnet. Ursache dürften Fehden und Kriege der damaligen Zeit sein und auch das Schloss fiel einen Brand zum Opfer.

Einfach hatten es die Schwaneyer nicht. Die Böden waren karg und die Ernte nicht üppig. Strenge lange Winter mit wasserreicher Schneeschmelze und sommerliche Unwetter zerstörten oft die Arbeit eines ganzen Jahres in kurzer Zeit. Auch von Seuchen und Epidemien blieb der Ort in früheren Jahren nicht verschont. Ebenfalls starben zahlreiche Bürger in den Kriegen der vergangenen Jahrhunderte.

Der letzte Großbrand im Mai 1895 veränderte das Ortsbild dramatisch. Neben der Kirche und der Pastorat fielen 42 Wohnhäuser, mehrere Scheunen und Schafställe den Flammen zum Opfer. Wie durch ein Wunder wurde niemand getötet. Die meisten Gebäude wurden neu errichtet, allerdings wurde bei der Planung auf eine Auflockerung des Dorfbildes geachtet.

Auf einer Bodenfläche von 30.938 qkm erstreckt sich der Ort Schwaney, davon ist ein großer Teil bewaldet. Dieser und der Eggewanderweg, der an Schwaney vorbei führt macht den Ort auch für Urlauber und Wanderer interessant.

Die höchsten Erhebungen in den Gemarkungen Schwaney`s sind der Brockberg mit 368 m und der Ziegen - und Klusenberg mit 395 m.

Seit der Kommunalreform im Jahre 1975 ist die bis dahin selbständige Gemeinde ein Ortsteil der Großgemeinde Altenbeken.

Historische Daten von Heinz Küting + früherer Ortsheimatpfleger Schwaney.

Donnerstag, 18 Dezember 2014 00:00

Historie von Buke

Das Eggedorf Buke


Buke, am Fuß des Eggegebirges gelegen, kann auf eine 1000-jährige Geschichte zurückblicken.
Das Dorf verdankt Ursprung und Geschichte der Begegnung mit
dem christlichen Glauben. Seit der Karolingerzeit, dem 9. - 10.
Jahrhundert, wird der fränkische Märtyrer und Nationalheilige
Dionysius als Patron der Gemeinde verehrt.
Die älteste Poststation auf dem Weg von Paderborn nach
Hannover wurde im Januar 1663 in Buke errichtet.
Mit der Gebietsreform im Jahr 1975 verlor der Ort die
Selbstständigkeit. Heute ist Buke ein Teil der Großgemeinde Altenbeken.
In der 1673 ha großen Gemarkung des Ortsteils Buke liegt die
Wasserscheide zwischen Rhein und Weser.

Zur Geschichte des Dorfes Buke

Der Ortsname Buke kommt von der damaligen Bezeichnung:

"To den Buken".

Zweifellos stammt der Name vom Buchenwald ab, obwohl sich etwa bis zum heutigen Hühnerfeld ein Eichenwald erstreckte.

Die ältere Geschichte des Eggedorfes Buke kann nicht genau nachvollzogen werden. Eines ist sicher: Lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung am 21. Januar 1231 gab es in Buke schon eine Kirche. Mit der Gründung des Kreises Paderborn im Jahre 1832 gehörte Buke mit seinen damals 557 Einwohnern zum Amt Lippspringe. Sie fand auf Anregung der Bezirksregierung in Minden statt. Heute gehört Buke als Ortsteil zur Großgemeinde Altenbeken, Kreis Paderborn, und damit zum Regierungsbezirk Detmold.

 

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Donnerstag, 18 Dezember 2014 00:00

Historie von Altenbeken

Die erste urkundliche Erwähnung verdankt das Dorf dem Kirchenbann, der vor 1211 über die Einwohner von ALDEBEKENE verhängt wurde. (siehe Urkunde) Sie hatten dem benachbarten Klostergut Druheim (heute Kempen) großen Schaden zugefügt, weil die Mönche ihnen die Huderechte in den Wäldern streitig machten. Die bei der Schlichtung vom Fürstbischof zu Paderborn im Jahre 1211 ausgestellte Urkunde nennt erstmals den Namen „ALDEBEKENE“.

Man lebte hier also neben der Landwirtschaft auch vom Erzbergbau. Die erste Nachricht hierüber stammt aus dem Jahre 1392. Die Altenbekener Eisenindustrie war schon sehr bedeutend, wenn auch das Erz in einfachen Wolfsöfen und Luppenfeuern gewonnen wurde. Kirchlich gehörte Altenbeken zum Kloster Hardehausen , dem es vermutlich schon im Jahre 1140 bei der Gründung dieses Klosters zugeteilt worden war. Hiernach wurde dann das Dorf nach Neuenbeken (Beken) eingepfarrt und ab 1692 zum Pfarrdorfe Buke. Erst 1898 wurde Altenbeken selbstständige Pfarrei.

Im Jahre 1610 wurde in Altenbeken eine Eisenhütte errichtet und die Erzeugnissen gingen weit über die Grenzen des Paderborner Landes. Es wurden u. a. eiserne Öfen verschiedener Bauart und Größe gefertigt, die kunstvoll mit Wappen und Bildern verziert waren. In vielen Schlössern, Burgen, Klöstern und Edelsitzen der damaligen Zeit gaben die Öfen Zeugnis vom Fleiß und von der Tüchtigkeit der Altenbekener Former. Als um die Mitte des 19. Jahrhunderts die Eisenerzlager in Schweden entdeckt wurden, konnten die Erze aus der Egge nicht mehr konkurrieren und wurde 1877 eingestellt. Der Siebenjährige Krieg (1756 – 1763) und die Kriege Napoleons brachten viel Elend in das Dorf, das zu dieser Zeit etwa 500 Einwohner zählte. Einquartierungen, Durchzüge, Kontributionen und Seuchen führten dazu, dass viele Altenbekener hungern mussten und auch starben. Der sehnlichst erwartete Frieden am 25. 2. 1763 machte dem Elend ein Ende. 1803 wurde die weltliche Herrschaft der Bischöfe beendet und das Hochstift Paderborn wurde dem Königreich Preußen zugeteilt. Doch bald darauf wurde das Paderborner Land von den Franzosen besetzt und neu eingeteilt. Napoleon setzte seinen erst 23jährigen Bruder Jerome Bonaparte als König von Westfalen ein. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig (1813) wurde die macht Napoleons besiegelt und Deutschland wurde wieder von den Preußen regiert.

Das 19. Jahrhundert brachte dem Dorf durch den Bau der Eisenbahnen einen ungeahnten Aufstieg, so dass die Einwohnerzahl, die im Jahre 1800 noch 600 betrug , bis zum Jahre 1900 auf 1600 anstieg. Durch den Zuzug vieler Eisenbahner mit ihren Familien wuchs aus die Häuserzahl erheblich. Als Eisenbahnknotenpunkt erhielt Altenbeken eine besondere Bedeutung.

 

 

Donnerstag, 18 Dezember 2014 16:25

Heimatgalerie Buke

Donnerstag, 18 Dezember 2014 16:25

Heimatgalerie Altenbeken

Dienstag, 16 Dezember 2014 17:10

Altenbeken

Urkunde Altenbeken von 1211 übersetzt:

Urkunde Altenbeken von 1211 original:

Urkunde Buke von 1231:

Geschichte des Ortes  Schwaney:

 

 

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